FUE- & DHI-MIKROCHIRURGIE Haartransplantation
Haartransplantation mit fortschrittlicher FUE- und DHI-Mikrochirurgie. Unter örtlicher Betäubung, ohne Klinikaufenthalt.
- FUE / Saphir-FUE / DHI
- Örtliche Betäubung, ambulant
- Das Ergebnis zeigt sich in der Regel innerhalb von 12 Monaten
Ausführliche Informationen
Was ist eine Haartransplantation?
Bei der Haartransplantation werden Haarwurzeln aus dem Nacken- und Schläfenbereich — dort ist das Haar genetisch widerstandsfähig gegen Ausfall — in gelichtete oder kahle Bereiche verpflanzt. Da die verpflanzten Wurzeln ihre genetische Eigenschaft behalten, ist an der neuen Stelle Dauerhaftigkeit zu erwarten. Wie das Ergebnis aussieht, hängt jedoch von Ihrem Haarausfalltyp, der Dichte Ihres Spenderbereichs und der angewandten Technik ab und ist von Mensch zu Mensch verschieden. Deshalb beginnt jede Planung mit einer ärztlichen Untersuchung.
Der Eingriff auf einen Blick
- Betäubung: örtliche Betäubung
- Dauer: in der Regel 6–8 Stunden
- Klinikaufenthalt: nicht erforderlich, in den meisten Fällen an einem Tag abgeschlossen
- Anzahl der Grafts: wird vom Arzt nach Bedarf festgelegt
Angewandte Techniken
Drei Techniken stehen zur Verfügung; welche für Sie geeignet ist, wird nach der Untersuchung entschieden.
- FUE (Follicular Unit Extraction): Die am häufigsten eingesetzte Methode, bei der die Wurzeln einzeln entnommen werden. Die Heilungszeit ist kurz.
- Saphir-FUE: Eine Form der FUE mit Saphirklingen statt Stahl. Es werden kleinere Kanäle geöffnet, das Gewebetrauma nimmt ab und eine dichtere Verpflanzung wird möglich.
- DHI (Direct Hair Implantation): Die Wurzeln werden mit dem Choi-Stift direkt eingesetzt; eine gesonderte Kanalöffnung entfällt. Da der Eingriff ohne Rasur möglich ist, wird er bei langem Haar und bei Patientinnen bevorzugt und erlaubt Kontrolle über Winkel und Wuchsrichtung.
Welche Technik passt zu Ihnen?
Die Wahl der Technik ist keine vorgefertigte Präferenz, sondern eine Entscheidung auf Grundlage der Untersuchung. Ihr Arzt beurteilt folgende Punkte und legt den Plan gemeinsam mit Ihnen fest:
- Ihr Haarausfalltyp und dessen Stadium
- Die Dichte Ihres Spenderbereichs
- Die angestrebte Dichte
- Ihre Erwartungen und Ihr Alltag
Häufige Fragen
- Fallen die verpflanzten Haare aus?
- Die verpflanzten Wurzeln stammen aus einem Bereich, der genetisch widerstandsfähig gegen Ausfall ist; sie gelten daher als dauerhaft. Der Ausfall Ihres vorhandenen Haares kann jedoch weitergehen. Hält Ihr Arzt es für erforderlich, empfiehlt er dafür eine gesonderte Behandlung.
- Ist der Eingriff schmerzhaft?
- Der Eingriff erfolgt unter örtlicher Betäubung. Während des Setzens der Betäubung kann kurzzeitiges Unbehagen auftreten; während des Eingriffs sind keine Schmerzen zu erwarten. Die Schmerzschwelle ist individuell verschieden.
- Bleiben Narben zurück?
- Bei aktuellen Techniken wie Saphir-FUE und DHI sind die Mikronarben im Spenderbereich nach dem Nachwachsen des Haares in der Regel nicht auffällig. Wie Narben heilen, hängt von Ihrer Hautbeschaffenheit und Ihrem Heilungsverlauf ab.
- Wann wachsen meine Haare?
- In den ersten Wochen tritt ein vorübergehender Ausfall auf, der als Schockverlust bezeichnet wird; das ist eine erwartete Phase. Neues Wachstum beginnt in der Regel nach dem dritten Monat, das Ergebnis zeigt sich meist innerhalb von 12 Monaten.
- Wie viele Tage muss ich bleiben?
- Eine Haartransplantation wird meist in einem Programm mit drei Übernachtungen abgeschlossen: Untersuchung und Planung, Eingriffstag, erste Wäsche und Kontrolle. Die genaue Dauer erhalten Sie mit Ihrem Behandlungsplan.